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Sprungmeeting am 4. Mai mit Top-Athletinnen 

Zur 25. Auflage des Eppinger Sprungmeetings (Samstag, 4. Mai) haben sich die ersten Top-Athletinnen angekündigt. Die Organisatoren des TV Eppingen freuen sich derzeit vor allem auf hochklassige Wettbewerbe der Frauen. Im Hochsprung trifft die junge Vorjahressiegerin Johanna Göring (LAZ Salamander Kornwestheim, Persönliche Bestleistung: 1,92 Meter) auf die Deutsche Meisterin Marie-Laurence Jungfleisch (VfB Stuttgart, PB: 2,00 Meter) und die Deutsche Hallenmeisterin Christina Honsel (TV Wattenscheid, PB: 1,98 Meter). Im Dreisprung der Frauen will die Eppingerin Aliena Heinzmann (LG Nord Berlin, PB: 13,76 Meter) an ihre starke Vorsaison anknüpfen. Die Deutsche U23-Meisterin springt im Kraichgaustadion unter anderem gegen ihre Trainingskameradinnen Caroline Joyeux (LG Nord Berlin, PB: 13,77 Meter) und Sarah-Michelle Kudla (SCC Berlin, PB: 13,53 Meter). Ebenfalls um den Sieg mitspringen möchte die Göttingerin Anna Gräfin Keyserlingk (LG Göttingen, PB: 13,73 Meter). Los geht es im Eppinger Kraichgaustadion ab 10.30 Uhr. 

 

Göring, Maduka und Heinzmann mit den Highlights 2023 

Das Sprungmeeting Eppingen konnte 2023 mit einem neuen Stadionrekord und zwei Normen für internationale Meisterschaften aufwarten. Während Jessie Maduka im Dreisprung der Frauen ihren eigenen Stadionrekord auf 13,39m verbesserte, sprang Johanna Göring starke 1,91m hoch und erfüllte damit die Norm für die U20-Europameisterschaften in Jerusalem (Israel). Das emotionale Highlight der Veranstaltung setzte die Lokalmatadorin Aliena Heinzmann, die mit 13,32m zur Dreisprung-Norm des DLV für die U23-EM in Espoo (Finnland) flog.  

Dreisprung 

Bereits im ersten Versuch überbot die Wattenscheiderin Jessie Maduka ihren eigenen Stadionrekord. Auf 13,37m kommt die Deutsche Hallenmeisterin von 2022, ehe sie die Marke im dritten Durchgang nochmals um zwei Zentimeter nach oben schraubte. Dahinter landete Cora Messner (11,87m) vom LT DSHS Köln und die Deutschen Mastersmeisterin Rebecca Dürr (11,80m). 

Eine starke Serie von Sprüngen zeigte in der U23-Klasse Aliena Heinzmann. Die Athletin des TV Eppingen stellte bereits im zweiten Versuch ihre persönliche Bestleistung ein, ehe sie diese im vierten auf 13,20m verbesserte. Im letzten Durchgang folgte dann das Highlight. Heinzmann flog auf 13,32m und erfüllte damit die U23-EM-Norm. Hinter Heinzmann landeten die Stuttgarterinnen Jennifer-Stafania Dossey aus Rumänien (12,92m) und Maria Katrani (11,08m) aus Griechenland. 

In der Altersklasse WJU18 siegte Ogechi Nathan vom LAZ Ludwigsburg mit der neuen Bestleistung von 12,09m. Dahinter wurde die Bayerin Carina Beraz vom TSV Zirndorf Zweite. Sie sprang 11,72m weit. Das Podium komplettierte Alia Schwarz vom VfB Stuttgart mit neuer Bestweite von 11,38m. 

Den Dreisprung der weiblichen Jugend U20 gewann Lenia Kurrle vom TSV Gomaringen mit 12,02m. Auf dem Podium folgten die Offenburgerin Cora Burger (11,47m) und die Eppingerin Pauline Zipplies (10,73m ; PB). 

Der Schweizer Meister Simon Sieber entschied den Dreisprung der Männer für sich. Sein einziger gültiger Versuch landete bei 14,85m. Dahinter belegten Julian Beyer (TSV Freudenstadt; 14,17m) und Thomas Schmidt (TSG Weinheim; 13,75m) die Plätze. Auf 13,94m kam der Sieger in der U23-Klasse Ben Philipp Keil von Eintracht Frankfurt. 

Eine starke Leistung zeigte der U20-Athlet Joshua Bozic vom TV Weilstetten. Er erfüllte mit der neuen Bestleistung von 14,59m sowohl die Norm für die Deutschen U20- , als auch U23-Meisterschaften. Die Norm für die U20-DM ging zudem an Niklas Stroh vom ASC Darmstadt (13,81m). Finn Rieber aus Mannheim fehlten dazu noch wenige Zentimeter (13,68m). 

Die U18-DM-Norm konnten Peter Osazee (MTG Mannheim) und Henning Judt (TV Groß-Gerau) erfüllen. Osazee landete bei der persönlichen Bestweite von 14,12m. Während Judt seine Bestleistung auf 13,30m verbessern konnte. Auch der Drittplatzierte Malik Badjie sprang mit 12,43m zur PB. 

Hochsprung 

Den Glanzpunkt im Hochsprung setzte Johanna Göring (SV Salamander Kornwestheim). Die junge Springerin flog im ersten Versuch über 1,91m und siegte damit in der U23-Klasse. Bereits zuvor erfüllte Göring locker die Norm für die U20-Europameisterschaften (1,84m). Dahinter platzierten sich die Ulmerin Marie Jung (1,77m) und Jara Ellinger von der TSG Heilbronn (1,73m). Im Hochsprung der Frauen sprangen sowohl die Stuttgarterin Marie-Laurence Jungfleisch, als auch Lea Halmans (SV GO! Saar 05) über 1,81m. Jungfleisch hatte aber einen Fehlversuch weniger. Celine Geissler vom TV Sulz wurde mit übersprungenen 1,69m Dritte. 

Im Hochspringen der weiblichen Jugend U20 setzte sich Carla Kussmaul vom TSV Bad Boll mit 1,71m durch. Die höhengleiche Amelie Essig von der Unterländer LG hatte drei Fehlversuche mehr aufzuweisen. Dritte wurde Leonie Steinebach von Eintracht Frankfurt mit 1,65m. Einzige Springerin in der Altersklasse U18 war Isabel Hogenmüller von der LG Offenburg. Sie überwand 1,65m. 

In der männlichen Jugend U18 und U20 waren mit Marlon Gräfe (Sportvg Feuerbach) und Max Reiher lediglich zwei Athleten am Start. Gräfe übersprang 1,93m und erfüllte die U18-DM-Norm, während Max Reiher auf die neue Bestleistung von 1,85m kam. U23-Athlet Max Bauer vom SSV Ulm übersprang 1,89m und bei den Männern siegte der Frankfurter Philip Heckmann mit 2,07m deutlich vor Nick Rothenburger aus Heilbronn (1,89m). 

 

 

 

JUNGFLEISCH startet in Eppingen

Der TV Eppingen freut sich, am 20. Mai bei seinem Sprungmeeting auf eine „alte“ Bekannte. Die Stadionrekordhalterin im Hochsprung Marie-Laurence Jungfleisch startet in Eppingen in ihre Freiluftsaison. 

Über 1,95m ist die mehrfache Deutsche Meisterin und EM-Dritte von 2018 im Kraichgaustadion schon gesprungen. Um sich für die WM in Budapest zu qualifizieren, müsste die Athletin des VfB Stuttgart 1,97m hochspringen. Wahrscheinlicher scheint in diesem Jahr jedoch eine Qualifikation über die Weltrangliste. Hier rangiert Jungfleisch derzeit auf Rang 47. Konkurrenz werden ihr in Eppingen vor allem ihre Trainingspartnerinnen Lea Halmans (SV GO! Saar 05, PB:1,85m) und Jara Ellinger (PB: 1,84m) von der TSG Heilbronn machen. Ob die U20-Athletin Johanna Göring (SV Salamander Kornwestheim, PB: 1,92m) sich der Frauen-Konkurrenz stellt, oder im Jugendspringen antritt, ist noch nicht klar. Insgesamt füllen sich die Teilnehmerfelder. Derzeit werden ca. 50 Springerinnen und Springer in Eppingen erwartet. Im Dreisprung ist Jessie Maduka mit ihrer Bestleistung von 14 Metern die Top-Favoritin. Die Dreispringerin des TV Wattenscheid wurde 2022 Deutsche Hallenmeisterin und nahm schon mehrfach an internationalen Meisterschaften teil. Herausgefordert wird sie in Eppingen von der Lokalmatadorin Aliena Heinzmann (PB: 13,11m) und der Mannheimerin Fehintola Oladejo (PB: 12,91m). In ihrem Heimatstadion nimmt Heinzmann Anlauf, um sich für die U23-Europameisterschaften in Espoo (Finnland) zu qualifizieren. Die Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes liegt bei 13,30m. Die Springerin des TV Eppingen bewies bei ihrem Saisoneinstieg in Ketsch, dass sie sich in Bestform befindet. Dort sprang sie eine neue Weitsprungbestleistung von 6,17m. Mit dem aktuellen Schweizer Dreisprung-Meister Simon Sieber (PB: 15,46m) hat sich zudem auch die erste internationale Konkurrenz angekündigt. Die U20-EM-Norm könnte für Lenia Kurrle vom TSV Gomaringen in den Blick kommen. Die Dreispringerin hat eine Bestleistung von 12,60m und müsste sich auf 12,95m steigern. Mit Tim Wagner und Paul Stumpf sind zwei weitere Eppinger im Dreisprung am Start. Für sie geht es vorranging um die Verbesserung ihrer eigenen Bestleistung und die Qualifikation für die Deutschen U23-Meisterschaften. Die Organisatoren haben es wieder geschafft viele Helfer zu mobilisieren, um diese Veranstaltung möglich zu machen. Los geht es im Eppinger Kraichgaustadion ab 10.30 Uhr.

Stadionrekordhalterin kommt nach Eppingen

 Wenn sich am 20. Mai wieder viele von Deutschlands besten Springerinnen und Springern in Eppingen treffen, wird auch die aktuelle Stadionrekordhalterin im Dreisprung, Jessie Maduka, dabei sein. Beim vom TV Eppingen organisierten Nationalen Sprungmeeting ist Maduka mit ihrer Bestleistung von 14 Metern die Top-Favoritin. Die Dreispringerin des TV Wattenscheid wurde 2022 Deutsche Hallenmeisterin und nahm schon mehrfach an internationalen Meisterschaften teil. Mit dem aktuellen Schweizer Dreisprung-Meister Simon Sieber (PB: 15,46m) hat sich zudem auch die erste internationale Konkurrenz angekündigt. Aus regionaler Sicht darf man sich im Eppinger Kraichgaustadion auf Jara Ellinger von der TSG Heilbronn freuen. Die Hochspringerin wurde bereits Deutsche Jugendmeisterin und hat ein eine persönliche Bestleistung von 1,84m. Mit Einstellung dieser Bestleistung könnte sie sich für die U23-Europameisterschaften in Espoo (Finnland) qualifizieren. Die U20-EM-Norm könnte für Lenia Kurrle vom TSV Gomaringen in den Blick kommen. Die Dreispringerin hat eine Bestleistung von 12,60m und müsste sich auf 12,95m steigern. In ihrem Heimatstadion nimmt Aliena Heinzmann Anlauf, um sich für die U23-Europameisterschaften zu qualifizieren. Die Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes liegt bei 13,30m. Heinzmanns Bestleistung steht bei 13,11m. Allerdings ist die Konkurrenz in dieser Altersklasse groß, so dass die Normerfüllung allein möglicherweise nicht ausreicht, um nach Finnland zu fliegen. Mit Tim Wagner und Paul Stumpf sind zwei weitere Eppinger im Dreisprung am Start. Für sie geht es vorranging um die Verbesserung ihrer eigenen Bestleistung und die Qualifikation für die Deutschen U23-Meisterschaften. Die Organisatoren haben es wieder geschafft viele Helfer zu mobilisieren, um diese Veranstaltung möglich zu machen. Los geht es im Eppinger Kraichgaustadion ab 10.30 Uhr.

Göring die Gejagte

Für die 24. reguläre Auflage des Sprungmeetings haben sich bereits erste Teilnehmerinnen und Teilnehmer angekündigt.  Die bekannteste Athletin dürfte hier die Hochspringerin Johanna Göring sein.  Die mehrfache Deutsche Jugendmeisterin und U18-EM-Silbermedaillengewinnerin wird im Hochsprung der U20 die gejagte Athletin sein. Am Ende des letzten Jahres erhielt die Nachwuchshoffnung des SV Salamander Kornwestheim sogar ein Videoportrait von Sky-Sport. Ihre Bestleistung steht seit 2021 bei 1,92m. In diesem Jahr möchte sie sich erneut für eine Internationale Meisterschaft qualifizieren. In Frage kommen dafür entweder die U20-EM in Jerusalem (ISR), oder die U23-EM im finnischen Espoo. Aus Eppinger Sicht  werden mit Aliena Heinzmann, Paul Stumpf und Tim Wagner drei Eppinger Sportler im Dreisprung am Start sein. Während Heinzmann auf die U23-EM-Norm  von 13,30m hofft, geht es für Stumpf und Wagner zunächst um die Qualifikation für die Deutschen U23-Meisterschaften. 

Ellinger, Joyeux und Rivera mit den Top-Leistungen in Eppingen 

Im Jahr 2020 stand das Sprungmeeting unter besonderen Vorzeichen: Coronabedingt fand die Veranstaltung, bei der viele der besten Jugendlichen Hoch- und Dreispringer Deutschlands antraten, ohne Zuschauer und unter Einhaltung besonderer Hygienevorschriften statt. Die wertvollsten Leistungen im Eppinger Kraichgaustadion erzielten die Heilbronner U20-Hochspringerin Jara Ellinger, Dreispringerin Caroline Joyeux (U20, LG Nord Berlin) und der an der deutschen Sporthochschule in Köln trainierende Hochspringer Edgar Rivera aus Mexiko. 

Im Hochsprungwettbewerb der weiblichen Jugend U20 präsentierten sich Jara Ellinger von der TSG Heilbronn und Blessing Enatoh vom TSV Spandau in guter Verfassung. Beide übersprangen alle Höhen bis 1,78m im ersten Versuch. Dann zeigte sich die derzeitige Top-Form der Heilbronnerin. Während Enatoh an 1,81m scheiterte, übersprang Ellinger diese Höhe mit Leichtigkeit und scheiterte anschließend nur knapp an der neuen persönlichen Besthöhe von 1,84m. 

Das Dreispringen der weiblichen Jugend U20 entschied Caroline Joyeux für sich. Die Dritte der Deutschen Meisterschaften der Frauen zeigte eine konstante Serie mit Sprüngen über die 13m-Marke. Damit distanzierte die Berlinerin die gleichaltrige Konkurrenz um über einen halben Meter. Den Meetingrekord (13,32m) von Jessie Maduka aus dem vergangenen Jahr verfehlte sie mit ihren 13,12m nur knapp. Dahinter platzierten sich Lisa Kramer (LC Überlingern, 12,51m) und die Eppingerin Aliena Heinzmann (12,26m). 

Der Mexikaner Edgar Rivera, der in Köln an der deutschen Sporthochschule trainiert, siegte im Hochsprung der Männer souverän. Er nahm alle Höhen bis 2,13m im ersten Versuch. Ließ dann 2,15m aus und übersprang die 2,17m im zweiten Versuch. An 2,20m scheiterte er nur knapp mit der Ferse. Zweiter wurde Philipp Heckmann (LG Eintracht Frankfurt, 2,13m) und auf dem dritten Platz landete der Leverkusener Florian Hornig (2,10m). 

Ein weiteres tolles Ergebnis lieferte der junge Hochspringer Maximilian Grün vom ASC Darmstadt. Der U18-Athlet überwand in Eppingen eine neue persönliche Bestleistung von 1,99m. Auch bei 2,03m hatte der Darmstädter vielversprechende Versuche. (Foto: Uwe Gleis)

"Late Edition" am 15. August 2020

Update - Das 24. Nationale Sprungmeeting fiel im Mai dem Lockdown zum Opfer, nun erlebt seine „Late Edition“ , die am 15. August stattfindet, einen wahren Run auf die begrenzten Teilnehmerplätze. Für gute Bedingungen möchte das Organisationsteam des TV Eppingen um Elke Cardoso und Martin Löwer sorgen. Dennoch ist in diesem Jahr Vieles anders: So wird es keine Zuschauer und keine Siegerehrungen geben, auch Prämien und Preise werden nicht vergeben, da das Meeting 2020 ohne Sponsorengelder und Werbeaktionen durchgeführt wird. 

Unter Einhaltung der besonderen Hygienevorschriften messen sich im Eppinger Kraichgaustadion vor allem die besten jugendlichen Hoch- und Dreispringer Deutschlands. Allerdings ist auch das Hochsprungfeld der Frauen hochkarätig besetzt. Erwartet wird ein Duell zwischen der deutschen Hallenmeisterin Laura Gröll (LG Stadtwerke München) und der dritten der Hallen-DM Bianca Stichling (TSG Weinheim). Dass man in Eppingen hoch springen kann, zeigt der Meeting-Rekord von 1,95m, erzielt von Marie-Laurence Jungfleisch im Jahr 2013. Am vergangenen Wochenende belegten die beiden Athletinnen bei den Freiluftmeisterschaften in Braunschweig die Plätze 4 und 5.

Ein weiteres Highlight könnte der Dreisprung der weiblichen Jugend U20 werden. Die Berlinerin Caroline Joyeux verbesserte sich in Braunschweig auf 13,37m und gewann überraschend Bronze bei den Frauen. Damit ist auch der Stadionrekord (13,32m) von Jessie Maduka (ART Düsseldorf) aus dem vergangenen Jahr in Gefahr.

Auch aus lokaler Sicht hat das Sprungmeeting etwas zu bieten. Mit dabei sind mit Aliena Heinzmann, Olivia Tzschach und Paul Stumpf drei Dreispringer und -springerinnen des TV Eppingen. Im Hochsprung starten mit Jara Ellinger und Nick Rothenburger zwei Athleten der TSG Heilbronn. Heinzmann ist mit ihrer Bestweite von 12,36m momentan Dritte der Deutschen U20-Bestenliste. Sie hat damit Medaillenchancen bei den Anfang September in Heilbronn ausgetragenen Deutschen Jugendmeisterschaften. Auch Ellinger hat bei den Titelkämpfen im heimischen Frankenstadion Chancen auf das Podium. Sie wurde in Braunschweig Sechste.

Startlisten

Ausschreibung und Zeitplan

Jessie Maduka springt Stadionrekord

EM-Teilnehmerin Jessie Maduka wurde beim 23. Nationalen Sprungmeeting in Eppingen ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Deutsche U23-Meisterin des vergangenen Jahres verbesserte im Kraichgaustadion den Dreisprung-Stadionrekord um 16cm. Auch die Eppingerin Aliena Heinzmann zeigte im Jugendspringen mit einer neuen Bestleistung ihre Klasse. Nicht nur die Organisatoren des Leichtathletik-Meetings haderten bereits am Morgen mit dem Wind (Sturmböen hatten ein Zelt der Stadt Eppingen über Nacht in den Wald befördert), nein auch die Athleten mussten trotz angenehmer Temperaturen immer wieder mit wechselnden Winden im Eppinger Stadion kämpfen. Dennoch gab es einige tolle Leistungen zu sehen. 

Im Dreisprung der Frauen gab es im vierten Versuch einen neuen Stadionrekord zu bejubeln. Die 15. der letztjährigen Europameisterschaften, Jessie Maduka, verbesserte den Rekord der Tübingerin Elina Sterzing (13,16m) um 16cm auf 13,32m und sprang damit zum Sieg. Die vom deutschen Rekordhalter Ralf Jaros trainierte Athletin war damit trotz einer Bestleistung von 13,95m sehr zufrieden. Nach einem Fußbruch im Winter kämpft sie sich erst wieder zurück ins Wettkampfgeschehen. Dahinter zeigte die Schweizerin Alina Tobler eine tolle Serie an Sprüngen. Die Athletin vom LC Brühl steigerte ihre persönliche Bestleistung um 32cm auf 12,88m. Damit erfüllte sie auch die Qualifikationsnorm der Schweiz für die U23-EM in Gävle (Schweden). Auf dem dritten Platz landete die Wiesbadnerin Sophie Ullrich, die mit 12,61m ebenfalls eine neue Bestleistung aufstellte. 
Im weiblichen U18-Springen sah es lange nach einem Sieg der Lokalmatadorin Aliena Heinzmann (TV Eppingen) aus. Die Eppingerin zeigte eine gute Serie an Sprüngen und stellte mit 12,14m eine neue persönliche Bestleistung auf. Erst im letzten Versuch überholte sie Fehintola Oladejo von der MTG Mannheim, die mit 12,24m auf den zweiten Platz der deutschen Jahresbestenliste sprang. Dahinter landete in diesem hochklassigen Wettbewerb mit genau 12m die Steinbacherin Rachel Fruchtmann. Das U20-Springen gewann die Bad Canstatterin Cora Messner mit 11,88m. Damit erfüllte sie die Norm für die Jugend-DM in Ulm (11,80m).
Das Dreispringen der Männer begann mit einer Enttäuschung für die Zuschauer. Der gemeldete Südafrikaner Maurice Mathabela erschien einfach nicht in Eppingen. Somit war der Weg frei für den Österreicher Philipp Kronsteiner, welcher auch vom ehemaligen Weltklasse-Dreispringer Ralf Jaros betreut wird. Er siegte am Ende mit 15,97m und der Qualifikationsnorm für die U23-EM. Dahinter präsentierte sich der Eppinger Felix Mairhofer in guter Verfassung. Mit 15,35m aus verkürztem Anlauf konnte der Deutsche Vizemeister durchaus zufrieden sein. Seit diesem Jahr startet er für die TSG Weinheim und wird von Holger Prestor betreut. Ebenfalls über die 15m-Marke sprang der Leverkusener Christoph Garritsen (15,17m).  Mit Max-Ole Klobasa (LC Jena) und Aimo Warnt (ART Düsseldorf) waren zwei U20-Springer im Männerfeld vertreten. Der Deutsche U20-Hallenmeister Klobasa kam auf gute 14,92m während Warnt bei 14,58m landete. Dahinter lag der Mannheimer Nicklas Sammet mit 14,56m. Das U18-Springen gewann Lars Lawo (SR Yburg Steinbach) mit Bestleistung von 14,11m. Dahinter reihten sich Julius Franzen (TSG Gießen Wieseck, 13,73m) und Panagiotis Katranis (VfB Stuttgart, 13,65m) ein. (Foto: Konrad Plank)

Weitere Fotos von Konrad Plank unter:
https://www.tv-eppingen.de/bilder-und-berichte/bilder-und-berichte-2019/sprungmeeting-2019/

Rudolf siegt deutlich

Leider verlief der Hochsprung der Männer nicht ganz nach den Vorstellungen der Organisatoren. Nach den kurzfristigen Absagen des Malaysiers Randhawa und des Münchners Mihota konnte kein Athlet dem Dresdner Bastian Rudolf den Sieg streitig machen. Er siegte deutlich mit 2,12m vor Tomas Janda (USC Mainz, 2,04m) und dem Schweizer Roman Sieber (LC Schaffhausen). Auch Manuel Marko (MTV Ingolstadt) und Philipp Heckmann (LG Eintracht Frankfurt) konnten mit genau zwei Metern nicht an ihre Bestleistungen herankommen. Das Jugendspringen gewann Darius Gussmann (LG Eintracht Frankfurt) mit 1,95m konkurrenzlos. 

Der Hochsprung der Frauen entschied sich bei 1,80m. Sechs Athletinnen hatten die 1,76m überquert, allerdings schaffte es nur eine über 1,80m. Die Siegerin hieß Sabrina Gehrung von der LG Filder. Sie überquerte die Höhe im zweiten Versuch. Dahinter wurden die Plätze auf Grund der Fehlversuchszahl verteilt. Zweite wurde die Leverkusenerin Carolin Gottschalk, vor der Münchnerin Laura Gröll. Die Fehlversuche entschieden im U20-Springen sogar über den Sieg. Hier konnte sich Angela Förster (LG Region Karlsruhe) vor der Heilbronnerin Jara Ellinger und Jördis Kriegel (SV Winnenden) durchsetzen. Alle Springerinnen überwanden 1,70m. Etwas höher hinaus ging es im U18-Springen. Hier siegte Paula Sophie Pompino vom Gautinger SC mit übersprungenen 1,73m vor Alina Etzel (WGL Schwäbisch Hall, 1,70m). Beide sprangen in Eppingen neue Bestleistungen. Dahinter kam Franziska Hager (SV Winnenden) mit 1,66m auf den dritten Platz. (Foto: Konrad Plank)

Vorschau: Dreisprung Weiblich

Die Klare Favoritin im Frauen-Dreisprung ist die EM-Teilnehmerin Jessie Maduka (ART Düsseldorf). Maduka erzielte ihre persönliche Bestleistung von 13,95m beim erstmals 2018 ausgetragenen Athletics World Cup in London. Der Meetingrekord von 13,16m sollte hier nur Formsache sein. Seit 2016 hält diesen Elina Sterzing (LAV Stadtwerke Tübingen). Die durch den Deutschen Rekordhalter Ralf Jaros betreute Athletin schielt in dieser Saison auch auf die WM-Norm von 14,20m. Mit Imke Daalmann (TSV Bayer 04 Leverkusen) ist eine weitere 13m-Springerin im Feld. Auch die U20-Siegerin des Vergangenen Jahres Sophie Ullrich (Wiesbadner LV, PB: 12,50m) möchte in den Kampf ums Podium eingreifen. In der U20 hofft die Deutsche U18-Meisterin Caroline Joyeux auf einen Sprung über 13,10m. Mit dieser Weite würde sie sich für die U20-EM qualifizieren.  Auch die Eppingerin Olivia Tzschach hofft auf einen Start im heimischen Stadion. Noch plagen sie Achillessehnenprobleme. Das U18-Springen ist hochklassig besetzt. Hier streiten sich gleich mehrere Athletinnen um den Sieg. Mittendrin ist die Eppingerin Aliena Heinzmann, die derzeit mit 12,05m den dritten Platz in der Deutschen Bestenliste belegt. Sie trifft auf die Zweite der Bestenliste Rachel Fruchtmann (SR Yburg Steinbach, PB: 12,16m). 

 Vorschau: Hochsprung Männlich

Im Männerspringen ist, nach der Absage des Malaysiers Randhawa, der Ausgang völlig offen. Der Dresdner Bastian Rudolf (PB: 2,20m), seines Zeichen Dritter der Hallen-DM und der U20-Europameister von 2016, Lucas Mihota (LG Stadtwerke München, PB: 2,23m) könnten den Sieg unter sich ausmachen. Der Münchner hat auch die U23-EM im schwedischen Gävle im Blick. Dafür müsste er über 2,20m floppen. Nicht unrealistisch bei einer Saisonbestleistung von 2,18m. Dahinter könnten der Schweizer Roman Sieber (LC Schaffhausen, PB: 2,15m), der Ingolstädter Manuel Marco (PB: 2,12m) und Tomas Janda (USC Mainz, PB: 2,10m) die Plätze unter sich ausmachen. Florian Hornig (TSV Bayer 04 Leverkusen) ist im Jugendspringen mit einer Bestleistung von 2,06m der Beste in der Meldeliste. 

 

Vorschau: Hochsprung weiblich

Im Hochsprung der Frauen kommt es zum Duell zwischen der Ludwigsburgerin Anne Klebsch (PB: 1.86) und der Berlinerin Leonie Reuter (1,84m). Beide waren schon mehrfach in Eppingen zu Gast und gewannen hier auch Springen. Reuter strebt die Teilnahme an den U23-Europameisterschaften im schwedischen Gävle an. Dazu müsste die Athletin der LG Nord Berlin über 1,84m floppen. Vielleicht können auch Sabrina Gehrung (LG Filder, PB: 1,81m) und Laura Gröll (LG Stadtwerke München, PB:1,88m) in den Kampf um den Sieg eingreifen. In der Altersklasse U20 ist die Deutsche U20-Hallenmeisterin Bianca Stichling die Favoritin. Die Weinheimerin bringt aus der Hallensaison eine Bestleistung von 1,85m mit. Damit liegt sie deutlich vor Hannah Budnik (1,78m) aus Tübingen und der Karlsruherin Angela Förster (1,74m). Das Ziel für Stichling ist in dieser Saison die U20-Europameisterschaft in Boras (SWE). Um nach Schweden zu fahren, müsste die Athletin der TSG Weinheim 1,82m überfliegen. Die U18-Springerinnen sind in dieser jungen Saison schon reihenweise über die Norm (1,76m) für das European Youth Festival in Baku (AZB) gesprungen. Mit Franziska Hager (SV Winnenden, PB: 1,76m) tritt eine dieser Normerfüllerinnen in Eppingen an.

 

Vorschau: Dreisprung Männlich

Im Dreisprung der Männer könnte es in diesem Jahr zu einem neuen Meetingrekord kommen. Seit dem Jahr 2014 steht dieser bei 16,08m. Gehalten wird er von Martin Seiler (ABC Ludwigshafen). Der Südafrikaner Maurice Mathabela (PB: 16,75m) und der Österreichische Meister Philipp Kronsteiner (16,41m) haben Bestleistungen jenseits dieses Rekordes. Herausgefordert werden sie vom Leverkusener Christoph Garritsen (15,53m) und dem Kölner David Kirch (15,62m). Auch der Schweizer Simon Sieber (15,41m) hat Chancen auf das Podium. Kronsteiner, Garritsen und Kirch haben zudem die U23-EM-Norm von 15,95m im Blick. Im U20-Springen wird Max-Ole Klobasa versuchen seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Der Deutsche U20-Hallenmeister aus Jena (PB: 15,31m) wird dabei vom Düsseldorfer Aimo Warnt (PB:14,99m) und dem Mannheimer Niklas Sammet (PB:14,83m) herausgefordert. Klobasa möchte zudem die Norm (15,60m) für die U20-EM in Boras (SWE) angreifen. In der Altersklasse U18 ist Lars Lawo (SR Yburg Steinbach) mit 13,91m der Favorit. Er sprang seine Bestleistung erst kürzlich beim Ländervergleich in Brixen (ITA).  

 

Erste Meldungen eingegangen: 
Reuter und Kronsteiner springen in Eppingen 

Die ersten Meldungen für die 23. Auflage des Eppinger Sprungmeetings sind eingegangen. So können sich die Zuschauer auf die 21-jährige Berliner Hochspringerin Leonie Reuter freuen. Die Athletin der LG Nord Berlin sprang ihre noch heute gültige Bestleistung von 1,84m im Jahr 2015 im Eppinger Kraichgau Stadion. Damals startete Reuter noch für den TV Rheinzabern aus der Pfalz. Im selben Jahr wurde sie Neunte der U20-EM. Betreut wird die Kader-Athletin, die 2017 nach Berlin wechselte, von Nachwuchsbundestrainer Jan-Gerrit Keil. Im Dreisprung könnte in diesem Jahr der Stadionrekord (16,08m) in Gefahr sein, denn mit dem Österreicher Philipp Kronsteiner kommt ein 16m-Springer nach Eppingen. Kronsteiner sprang in der vergangenen Hallensaison starke 16,41m weit. Somit ist ihm in Eppingen noch eine weitere Steigeurng zuzutrauen. Kronsteiners Ziel ist das gleiche wie von Leonie Reuter, die U23-Europameisterschaft in Gävle (Schweden). 

Das Sprungmeeting hat 2019 einen späteren Termin erhalten. Am Samstag, dem 8. Juni geht es in Eppingen wieder hoch und weit hinaus. Geschuldet ist dies auch der späten WM in Doha und vielen bereits festgelegten Terminen. Erwarten können die Zuschauer auch in diesem Jahr packende Wettkämpfe um die internationalen Qualifikationsnormen. Beginn der Veranstaltung ist um 10.30 Uhr im Eppinger Kraichgaustadion. Der letzte Wettbewerb startet um 15:45 Uhr und hält mit dem Frauen-Dreisprung aller Voraussicht nach ein Highlight der Veranstaltung bereit. 

EM-Norm im Dreisprung für Lisa Kramer

Gleich im ersten Dreisprung-Wettbewerb des Tages gelang der 17-jährigen Lisa Kramer vom LC Überlingen in ihrem letzten Versuch mit 12,76 Meter die Norm für die EM JU18 in Györ/Ungarn. Dritte in diesem Springen wurde die Eppingerin Olivia Tzschach (WU20) mit 12,20 Meter - und war mit ihrer Weite nach einer Knieverletzung „super zufrieden“.

Seit vielen Jahren bietet der Wettkampf in der Fachwerkstadt den nationalen Top-Athleten die besten Bedingungen zum Start in die Freiluftsaison. So auch für den Sieger des Männer Dreisprungs

Martin Jasper vom VfB Stuttgart mit 15,81 Meter im einzigen gültigen Versuch. Zwei weitere Springer von der LG Stadtwerke München erzielten noch Weiten über die 15-Meter-Marke. Der Lokalmatador Felix Mairhofer musste sich kurz zuvor verletzt abmelden, sehr zum Leidwesen der Zuschauer. Einen Doppelstart wagte Ruven Renz vom Turnverein Eppingen. Im Dreisprung verbesserte er sich um einen halben Meter auf 14,26 Meter, im Hochsprung wurde er Dritter.

Im Springen der männlichen U18 kam Neim Nguemning vom VfL Waiblingen der JU18-EM-Norm am nächsten – ihm fehlten nur 12 Zentimeter „nach Györ“.

Im Hochsprung lieferten sich „langjährige Eppinger Gäste“, Martin Günter (VfB Stuttgart) und Tobias Potye (LG Stadtwerke München), beide internationale Jugendmeister, einen spannenden Wettkampf. Aufgrund eines Flüchtigkeitsfehlers von Tobias bei 2,08 Meter gewann Martin den Männer Wettbewerb mit übersprungenen 2,16 Meter. Beide sind an den 2,20 Meter sehr knapp gescheitert.

Ganze zwei Zentimeter fehlten Anton Sobolewski von der LAC Quelle Fürth zur Europameisterschaftsnorm, Sharon Enow Abio (LAZ Ludwigsburg) fehlten drei Zentimeter. Zusammen mit Alisha Pawloski (LG Tuttlingen-Friedingen) versuchte sie sich an 1,76 Metern – aber das Quentchen Glück fehlte auch hier. Das Frauen-Springen gewann die Vorjahressiegerin Anne Klebsch (LAZ Ludwigsburg) mit 1,76 Meter. Auch sie wirkte beinahe schon „unglücklich“ über die Höhe.

Bei vielen Athleten stimmten die Anläufe schlicht noch nicht – was aber für den frühen Zeitpunkt „normal“ ist – im Vergleich zum Vorjahr lag das Meeting in Eppingen noch einmal gute zwei Wochen früher.

Mit Andreas Hoffmann hatten die Eppinger einen besonderen Zuschauer in ihren Reihen. Der Speerwerfer der MTG Mannheim, der bei seinem ersten Wettkampf des Jahres vor kurzem in Doha bereits die 90-Meter-Marke geknackt hatte, schaute unangekündigt auf einen Besuch in Eppingen vorbei und fand auch die familiäre Atmosphäre hier sehr gut. Er durfte dann auch bei einer Siegerehrung die Athleten etwas aufmuntern.

Ein großer Dank geht wie immer an all unsere Sponsoren, der Stadt Eppingen, und den vielen Helfern.